22. August 2010

was morgens auf dem teller bleibt
präzis: auf dem der kinder
ist anlass zum familienstreit:
vom vollkornbrot die rinder
moment! da hab ich mich vertan
ich meinte doch die rinden
die sieht der nachwuchs mürrisch an
in rom, new york und minden
als ob der rand mit gift getränkt
und voller toter fliegen
so läuft es, seit der mensch gedenkt:
man lässt ihn einfach liegen
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was morgens auf dem teller bleibt
präzis: auf dem der kinder
ist anlass zum familienstreit:
vom vollkornbrot die rinder
moment! da hab ich mich vertan
ich meinte doch die rinden
die sieht der nachwuchs mürrisch an
in rom, new york und minden
als ob der rand mit gift getränkt
und voller toter fliegen
so läuft es, seit der mensch gedenkt:
man lässt ihn einfach liegen
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« ein moralist mit ärmel obender schlimmste hetzer seit heiner geißler »
1ng0 am 22. August 2010 in gedicht, köln, kulinarik, sülz
tags: brot, erziehung, essen, griff, kinder, knäusle, krumen, rinde
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