Archiv für die Kategorie „tv“

mein gott walter

er ist zur missetat bereit
und das in seinem alter
nur jesse nennt ihn mister white
die anderen schlicht walter

führt alle an der nase rum
die frau, den sohn, die bullen
und kommn ihm konkurrenten krumm
befüllt er die ampullen

besiegte tuco, krebs, selbst gus
doch niemals den schlamaffel
der irgendwo tief in ihm saß
wann kommt die fünfte staffel?



ich habe heute leider kein madenfoto für dich!

die klum hat aber zugelegt
ist die schon wieder schwanger?
sie schielt, als ob sie böses hegt
stellt models an den pranger

doch wie sehn die denn diesmal aus?
zu dick, zu alt, auch männer!
der cosmo-chefin ists ein graus:
vom look nicht grad der renner

das dschungel-setting langweilt stark
kein livewalk, kein ed hardy
und auch kein “kunde wills so”-quark
da hilft nur viel bacardi



vierfranzentournee

vier fränze (oder heißt es franzen?)
beschließen: wir durchziehn die gegend
was führn wir auf? den zoo der wanzen?
vier vollmilchsäue, eierlegend?

iwo. der liszt kocht gulaschsupp
und spielt dazu etüden
assisi zähmt nen spatzentrupp
und redet mit den rüden

der schildknecht malt ein ödes bild
im hinterhof des lebens
und beckenbauer labert wild
entkommen ist vergebens



guttenbergs geheimwaffe

der austausch mit dem taliban
ist fruchtlos meist und schwierig
man bietet menschenrechte an
und er? bleibt harakirig

doch gutti, unser kriegsminister
kann nicht nur volles fürsthaar gelen
nein. nein – ein rechter fuchs, das ist er -
er kann auch kontrahenten quälen

ich warn dich, warlord, lass es sein:
zerbreche schnell den terrorstab
sonst hol ich j.b. kerner rein
der schleimt und grinst dich in dein grab



wickileaks

das höchst geheime dokument
bringt licht ins trübe dunkel:
den faxe spornt nichts an. er pennt
und träumt von friedhelm funkel

der snorre ist voll energie
er redet, quakt und labert
chef halvar neigt zur despotie
und ulmes liedkunst wabert

die wikinger sind höchst mobil
sie landen gern an küsten
in dicken akten steht sehr viel
doch nichts, was wir nicht wüssten

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ein tat, ein ort (4): münster

der eine quatscht und duscht nicht viel
der andre: schwadroneur, ne?
gestatten, kommissar frank thiel
plus sidekick k. f. boerne

das personal? skurril hoch zehn:
lee marvin, kiffer, zwerge
so sieht man sie nach hiltrup ziehn
dort wohnt des mörders scherge

beschaulichkeit wird weggeweht
es häufen sich die leichen
sozialgefälle ist gedreht:
die täter? stets die reichen

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was macht acatenango eigentlich heute?

er galoppierte wie ein sturm
durch iffezheim und daglfing
der rest vom feld: so lahm wie wurm
an seinem hals der lorbeer hing

doch leider ist das lang vorbei
was macht der hengst nur heute?
ist er salami? isst er brei?
traut er sich unter leute?

na sicher: gaulchen geht es gut
er tanzt (am liebsten tango)
selbst orofino zieht den hut
vor sir acatanengo

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