new jerseys dreistester dieb

mount1 mount2

nichts böses ahnend, stand ich da
es war in leipzig (kurz vor polen)
auf einmal war die hand ganz nah
der boss hat mir mein schild gestohlen

 ”but crime don’t pay!” schrie ich empört
die e street band, sie hat gerockt
so laut, dass er den ruf nicht hört
der boss hat mir mein schild gezockt

 er grinst sardonisch, dreht sich um
und ist zum schlagzeug hochgehopst
max weinberg haut auf seine drum
der boss hat mir mein schild gemopst

 

 

ein fast genauso gutes gedicht zum fast genau gleichen thema:
und bruce s. singt uns ein lied



ein tat, ein ort (2): leipzig

crêpegesicht, make-up-bekleckert
lippenschürze glänzt gegelt
ausdruckslos wien hewlett packard
dem papier im schuber fehlt

so stolziert sie durchs geschehen
hat nicht mal ne uniform
keinen wunderts: ihre ehen
scheitern wie einst benidorm

doch ihr ex bleibt ihr erhalten
muffelt in den bleistiftbart
hätt man den sodann behalten
blieb uns dieses paar erspart



leipzig weiß, was goten wellen

schwarz die kleider, schwarz die seele
schwarz ist auch der schneidezahn
schwarz der hals und schwarz die kehle
lässt nur ruß, nie seife ran

einmal jährlich kommt die gruftmaus
aus dem schwarzen loch gekrochen
setzt sich dafür frischer luft aus
davor grauts ihr schon seit wochen

doch was nützts? das mäuschen reibt sich
robert-smith-gel in die mähne
denn beim mausefest in leipzig
trifft sich halt die ganze szene



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