Monatsarchiv April, 2011

außer vierzig könnt ihr alle zehn!

kein schwarz, kein grün und auch kein grau
und braun geht ja mal gar nicht
kein tauben- und kein königsblau
da macht mein okular dicht

kein lachs, kein mauve, kein elfenbein
kein purpur und kein ocker
auch zu lavendel sag ich nein
gold? haut mich nicht vom hocker

kein feuerrot, das augen quält
so wie das haar der senta
die schönste farbe auf der welt
das ist und bleibt magenta



wenn die gondeln aua sagen

nun pass doch auf, herr gondoliere
und dengel nicht so an den steg
er tut, als ob ich gummi wäre
und bahnt sich rücksichtslos den weg

mit vollgas gegen alle poller
er rammt gern bojen, angler, walen
die reling schmerzt mir doll und doller
und auch der bug krümmt sich vor qualen

doch schlimmer noch als diese glieder
tun mir die ohren weh, pardauz!
andauernd singt er fiese lieder
o sole mio? halt den schnauz!



dichterlesung

wie sieht der zeilendichter aus?
was trägt er? anzug? mütze?
wie ist sein anblick? wohltat? graus?
fünf sterne oder grütze?

und erst die stimme? ist die voll?
gebrochen? piepsig? leise?
kann er nur dur? beherrscht er moll?
hat er nen hau? ne meise?

die antwort gibts in köln am rhein
wo alle alle lieben
dort liest das kleine dichterlein
am dienstag gegen sieben



pizza pommesioni

das leben wird von stress bestimmt
da leidet die ernährung
doch wer nicht die gesundheit trimmt
zahlt bald mit schwacher währung

drum stelle sicher, dass dein bauch
stets voll mit guten dingen
das gleiche gilt für därme auch
sie solln dir loblied singen

wie kann das gehn? es gibt nen dreh
er gilt von cairns bis nizza
vor jeder mahlzeit amuse p:
viel pommes und viel pizza



spätere Gedichte
  • Zufallsgedicht
  • flattr me

  • Das Gedichtsabo   
  • Zwölf Zeilen bei Facebook   Verfolge mich auf Twitter
  • Reklame

    xquiro.de - onlineagentur mainz und münchen
  • noch mehr reklame