literatur der welt (1): russland

oblomow liegt faul zu hause.
anna k. verzweifelt still.
spieler zockt und scheut die brause.
idiot macht was er will.

lara und ihr fescher doktor
legen wundverband im nu.
von murmansk bis wladiwoktor
setzt der krieg dem frieden zu.

russischen erzählungsstoffen
allen ist etwas gemein:
schmerz und leid und wenig hoffen.
happy end? das darf nicht sein.

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2 Kommentare


  1. Kommentar von zwölfzeilenzurück:

    minus 50 grad im grauen
    rauhe erde, graues land
    graue wälder, graue auen
    rauhe hand an grauer wand

    kartoffelsaft wird klarer schnaps
    das grauen zu vertreiben
    doch nachtigall, ick hör dein traps
    er macht erst groß das leiden

    auch russisch brot quatsch buch fehlt trost
    weil dinge sich bedingen
    kann mutter russlands grauem schoß
    kein happy end entspringen

    4. Januar 2010 um 14:28
  2. Pingback von der patissier des zaren | zwölf zeilen zur zeit – reim und harmsdorf – das gedichtblog:

    [...] literatur der welt (1): russland auf der wyborger seite russisches chatroulette Be Sociable, Share! Tweet der russe braut und destilliert er pökelt, gart und simmert das schmeckt. am herd ist er versiert nur lob gibts. keiner wimmert piroggen, blinis? keine kunst er kann mit allem dienen nur eines wird seit je verhunzt: die feiertagspralinen zu süß, zu klebrig, schmecken oll im magen bleiben klumpen drum singt der russe meist in moll und stürzt die wodkahumpen     drei fast genauso gute gedichte zum … « reicht dir das? [...]

    25. Januar 2012 um 11:10

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