goodbye england’s rose

tahtcher

die liebe war ihr elixier
sie liebte tier und blume
des menschen wohl war ihr pläsier
drum gilt ihr ehr’ und ruhme

soziales stand an erster front
auf der polit-agenda
so populär wie queen und bond
die freundin aller länder

frisur: frivol. der blick: voll schmerz
ein bauch, zu schön zum pinseln
begrabt ihr riesengroßes herz
am fuß der falklandinseln




der berliner

hundekack

sein hund entleert den trägen darm
er zuckt und zieht stur weiter
sein hass gilt dem, der menschlich warm
der hass ist sein begleiter

die schuld hat stets der andre nur
auf ewig unverstanden
er zickt und schimpft in einer tour
manieren: nicht vorhanden

er kann kein deutsch. er kann kein geld
das oberstübchen: dunkel
er wähnt sich nabel dieser welt
und ist nur ihr furunkel

 

 




der nadel verpflichtet

es ist soweit. ein mann, ein nord:
die tanne muss verschwinden!
doch schon ertönt das widerwort:
die bleibt! mit stamm und rinden!

die gattin (baumfan!) stellt sich quer:
ich häng doch an der nadel!
wenn sie geht, bleib auch ich nicht mehr!
sie schimpft und äußert tadel

was soll der mist? ich will hier raus!
der baum spricht. wie obskur!
auf einem bein hüpft er hinaus
was bleibt, ist seine spur




der schwabenhenker

die augen: stier und schweinchenklein
frisur: am frevel schabend
im bart hängt noch ein hühnerbein
das gab es mittwochabend

doch kehrt ein mieter scherben weg
bestellt wer zwetschgendazi
dann wird das thierse – meckmeckmeck -
zum prenzlberglnazi

den hasenzahn zum biss gereckt
schubst muttis übern lenker
wer dachte, dass das in ihm steckt?
habt acht vorm schwabenhenker!

 zwei fast genauso gutes gedicht zum fast genau gleichen thema:
gottes schönste gabe: der schwabe
praktikanten aus berlin

 

 




ich bremse nicht für frei.wild

dein vater war ein tumber wicht
noch blöhder gar: dein onkel
die fahne hoch, die birne dicht
im kopf bleibts zappendonkel

 du südtiroler schluchtenschmock
bist jetzt ins heimreich einmarschiert
dein unterschichtschwachmatenrock
mit nationalholz ausstaffiert

 dank beißreflex und selbstmitleid
den letzten krümel hirn gekillt
entkernt der geist, es ist so weit:
nun bist du frei, nun bist du wild

 ein fast genauso gutes gedicht zum fast genau gleichen thema:

sind so kleine pimmel

 




rime of the ancient metaler

der pop hat jacko, rock den boss
die wiener klassik haydn
der rap den dre, das volkstum mross
und metal? glänzt dank maiden

der kopf, er bangt. die hymne schallt
gitarren gern gedoppelt
bruce dickinson? naturgewalt!
und hört den bass, er hoppelt

zerrinnt ins nichts der zeiten sand
du stolze eisendame
ich schrei für dich am langen strand
geheiligt sei dein name

ein fast genauso gutes gedicht zum fast genau gleichen thema:

zum hügel rennen

 




überzeugungskreter

der strand, das wasser, und die luft
der strand, der wein, der feta
der strand, oregano, der duft
das alles lohnt auf kreta

der strand, die menschen und das tier
das karge berggelände
wie wundervoll das leben hier
erwähnte ich die strände?

der strand, ruinen, hochkultur
der strand, die burg, die muscheln
olivenöl – am liebsten pur
komm, kreta, lass uns kuscheln

 




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